Neues Schuljahr

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Ein besonderes Schuljahr geht zu Ende – ein Jahr, in dem ein Unterricht, wie wir ihn gewohnt waren, zu keinem Zeitpunkt stattgefunden hat. Stattdessen wurde das Schulleben von Hygieneregeln, zeitweisen Schulschließungen, Fernunterricht oder Unterricht in Teilgruppen bestimmt.
Vieles, was Schule ausmacht, konnte nicht stattfinden. Es gab keine Klassenreisen, kein Segelprojekt und auch unser Schulkiosk war nur für eine kurze Zeit des Schuljahres geöffnet.
In Hinblick auf die erreichten Schulabschlüsse sowie auf das insgesamt disziplinierte Einhalten von Hygieneregeln gilt mein Respekt Euch Schülerinnen und Schülern. Mein Dank gilt Ihnen, liebe Eltern, in Hinblick auf die enge Begleitung Ihrer Kinder in der Pandemie.
In Hinblick auf das neue Schuljahr gehen wir von einem normalen Schulbetrieb aus, der aber noch das Einhalten von Hygieneregeln bedeuten wird. Drücken wir uns die Daumen, dass die Infektionslage das zulässt.
Zum Schuljahresende möchte ich Ihnen und Euch Informationen zu den ersten Schultagen zukommen lassen. Bitte schauen Sie aber regelmäßig auf die Homepage, ob es neuere Informationen gibt.
Erste Schultage:
– Donnerstag 05.08.2021 ab 8:00 Klassenzeit (Kernzeit bis 13:15)
– Freitag, 06.08. 8:00-13:15 Klassenzeit
– Montag, 09.8. Klassenzeit, Einschulung des Jahrgangs 5
– Dienstag, 10.8. Klassenzeit
– Ab Mittwoch, 11.08. Unterricht nach Plan in den Jahrgängen 6-13

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für die Ferienzeit.

Sven Nack, Schulleiter
Erste Tage 21 EuS

 

Herzlichen Glückwunsch zum Schulabschluss

Nach einem außergewöhnlichen Schuljahr mit den besonderen Herausforderungen der Corona Pandemie gratulieren wir den Schülerinnen und Schülern der Abgangsklassen herzlich zu ihrem Schulabschluss.
Lernen und vorbereiten überwiegend im Distanzunterricht, um dann die mündlichen als auch schriftlichen Abschlussprüfungen zu meistern, die für den weiteren Lebensweg entscheidend sind, war für die Schulabgängerinnen und Schulabgänger eine außergewöhnliche Leistung.
Bis vor ein paar Wochen war nicht klar, ob es überhaupt die von allen sehnlich gewünschte feierliche Zeugnisübergabe geben würde oder ob die Corona Maßnahmen es nicht zulassen würden.

Nachdem schon der Abiball und andere Abschlussfeiern abgesagt werden mussten, freute sich auch Schulleiter Sven Nack, dass alle Abschlussklassen nun offiziell und in entsprechendem Rahmen verabschiedet werden konnten.  Neben der Schulleitung, der Abteilungsleitung und den Tutoren erinnerten sich auch Zubeida Hotak und Masum Rahimee aus der Klasse 13a  an die bewegten letzten Schuljahre.


Der Auftritt des Chores musste leider auch in diesem Jahr entfallen, Frau Schuldt und Herr Husemann übernahmen den musikalischen Rahmen an Geige und Keyboard. Eine frisch gebackene Abiturientin ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, zum Abschluss noch ein Solo auf dem Keyboard zu spielen.

Höhepunkt der Abiturientenfeier war die Zeugnisausgabe an die frisch gebackenen Abiturienten und Abiturientinnen, die in diesem Jahr mit einem Durchschnitt von 2,3 ihr Abitur abgeschlossen haben.

In seiner ABI-Rede dankte Herr Nack den Kolleginnen und Kollegen, den Tutoren und der Abteilungsleitung, die ab Klasse 5 bis hin zum Abitur, zum Erfolg der jetzigen Schulabgänger*innen mit beigetragen haben.
Er erinnerte daran, dass der letzte normale Schultag am 28.2.2020 stattfand und damit die Studienstufe – über drei Semester – in noch stärkerem Maße von den Einschränkungen betroffen war, als der Abijahrgang im letzten Jahr. Schulleiter Herr Nack zollte den Schülerinnen und Schüler Respekt, dass sie sich unter diesen Bedingungen ihr Abitur erfolgreich erarbeitet haben und gleichzeitig noch in vielfältiger Weise in der Schule engagiert haben, sei es im Chor oder in der Schülerinnen- und Schülervertretung, die sogar noch in der Prüfungsvorbereitungsphase aktiv an der Gestaltung des Schulgeländes Neumoorstück oder an der Rhythmisierung des Ganztags beteiligt waren.

Herr Nack blickte in seiner Abiturrede auch in die Zukunft und fragte, woran wir Menschen uns erinnern werden, wenn wir in 50 Jahren an die Pandemie zurückdenken. Als Antwort zitierte er den israelischen Historiker Yuval Harari „In 50 Jahren werden sich die Menschen gar nicht so sehr an die Pandemie selbst erinnern. Stattdessen werden sie sagen: Dies war der Moment, an dem die digitale Revolution Wirklichkeit wurde, die Menschheit verständigt sich jetzt darauf, einen Großteil ihres Lebens online zu verbringen.  […] im  schlimmsten Fall werden sich die Menschen in 50 Jahren daran erinnern, dass im Jahr 2020 mithilfe der Digitalisierung die allgegenwärtige Überwachung begann.“

Künstliche Intelligenz bedeutet, dass lernfähige Systeme uns zunehmend Entscheidungen abnehmen – Computer und Smartphones aber auch Kühlschränke, Autos und Fernseher, die eigenständig im Internet surfen, ohne dass wir das steuern können. Die künstliche Intelligenz so zu nutzen, dass sie der Menschheit dazu dient sich fortzuentwickeln, ist nur dann erfolgreich, wenn es den Menschen gleichzeitig gelingt, die Kontrolle zu behalten.
Auch im Berufsleben spielt die künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle und wird das Erwerbsleben der heutigen Abiturientinnen und Abiturienten aber auch aller anderen heutigen Schulabgänger regelmäßig umkrempeln, wenn das, was sie gelernt haben, in Zukunft besser von Maschinen erledigt werden kann.

In diesem Zusammenhang verwies Schulleiter Sven Nack auf einen Artikel in der Zeit vom 10. Juni 2017 unter dem Titel „Das geht zu weit“, in dem Eric Sadin die Gefahren beschreibt, die sich daraus ergeben, intelligente, maschinelle Expertensysteme zu nutzen, die nicht politisch, sondern privatwirtschaftlich voran getrieben werden – Stichwort Google, Apple und Facebook – und in Zeiten des Lockdowns besonders auch Amazon…
Sadin warnt: „Von unserem Engagement […] und von unserer Fähigkeit unser Recht auf ein selbstbestimmtes Leben zu behaupten, wird nicht weniger als  die gegenwärtige und zukünftige Gestalt unserer Zivilisation abhängen.“

„Im Abebben der Pandemie liegt eine Chance, sich aus der virtuellen Blase wieder zu lösen“, so Sven Nack  „und auf reale Begegnungen mit Menschen aber auch mit der Welt zu setzen […], wenn wir uns weiterhin als eigenständig vernunftbegabte Wesen begreifen wollen.“

Einen Ratschlag gab Herr Nack den Schülerinnen und Schülern noch mit auf den Weg: „Gönnt euch immer, wenn ihr könnt und dürft ein analoges und freies Leben, geht raus, trefft euch wieder (natürlich mit Abstand…) und sprecht miteinander. Probiert und wagt. Ein bisschen davon habt ihr in unserer Schule gelernt. Trefft mutige Entscheidungen – auch kleine – und fragt nicht Siri, sondern eure Mitmenschen.“

 

 

Die Welt geht auch ohne Corona unter! – Geographiekurs 11 zeigt Videos

Wir, der Geographie Kurs aus Jg. 11, haben uns während des Lockdowns aktiv mit dem Klimawandel beschäftigt. Anstatt uns wie gewöhnlich mit  schriftlichen Aufgaben zu beschäftigen, entschieden wir uns im Rahmen einer Klausurersatzleistung ein Video zum Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ zu produzieren. Diese Arbeit war eine willkommene Abwechslung, da wir uns trotz des Lockdowns aktiv mit unseren Mitschüler*innen auseinandersetzen konnten. Während unserer Recherchen haben wir festgestellt, dass der Menschheit viele Optionen zur Verfügung stehen, um die Erwärmung des Klimas zu reduzieren und dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Wir hoffen, dass euch die Videos zeigen können, wie dramatisch die Lage bereits ist und was ihr dagegen tun könnt!

Video (Arno):

Video (Ahmet, Edwin, Khaled, Christian & Berkan): 

Dankeschön an die Klasse 10e

Corona hat vieles nicht möglich gemacht, aber manches wird mit Verspätung jetzt nachgeholt. So bedankte sich die Seniorenresidenz Neugraben Ende Mai bei der Klasse 10e für ein gelungenes Lichtprojekt, dass bereits im Dezember 2020 stattfand.

Die Schülerinnen und Schüler, die jedes Jahr zu Weihnachten etwas Basteln, um es auf unserem traditionellen Weihnachtsbasar zu verkaufen und damit die Klassenkasse aufzubessern, hatten sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Brehmer etwas anderes ausgedacht, um die Bastelaktion nicht völlig ins Wasser fallen zu lassen.  Verbunden war das Projekt mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Produktion, das im November behandelt wurde Das bedeutet, aus Dingen, die nicht mehr gebraucht werden, neue Produkte herzustellen.  Es wurden verschiedene Ideen gesammelt und die Entscheidung fiel dann auf die Herstellung von “ Lichtgeschenken“.

Da der Weihnachtsbasar nicht stattfinden konnte, gab es aber keine Möglichkeit die schönen Lichterflaschen, Sternlaternen, Knicklaternen und Lichterketten zu verkaufen. So beschloss die Klasse etwas Gutes zu tun und mit ihrer Bastelei Freude in ein Altenheim zu bringen. Am Ende wurden sogar drei Heime in der Umgebung bedacht.

Die Freude war groß, als die Schülerinnen und Schüler die Senioren mit ihren bunten und leuchtenden Geschenken in der düsteren Corona-Zeit  überraschten. Sie bekamen bewegende Dankschreiben und im Mai folgte im Gegenzug von der Seniorenresidenz Neugraben eine Einladung an die Klasse, die aufgrund der Corona-Maßnahmen eingeschränkt eine Schülerin und die Klassenlehrerin stellvertretend für alle wahrnahmen. Die Vorsitzenden des Haus- und Wohnbeirates  Horst Drägerhof (Vorsitzender Haus- und Wohnbeirat) und Hans Obermann ( stellv. Vorsitzender Haus- und Wohnbeirat) sowie Frank Esselmann (Einrichtungsleiter) und Hanna Nogly (Pflegedienstleiterin)  dankten den Schülern und übergaben Sarah einen Umschlag mit einem großzügigen Beitrag für die Lichtgeschenke, womit sie widerum den Schülern der Klasse 10e eine große Freude bereiteten.