Besuch beim Seegerichtshof

11. Dezember 2025

Hallo, ich bin Aya aus der Klasse 12a. Ich interessiere mich sehr für Politik und internationale Themen und kann mir vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten. Deshalb habe ich mich über verschiedene internationale Institutionen informiert und bin dabei auf den Internationalen Seegerichtshof in Hamburg gestoßen. Der Internationale Seegerichtshof (ITLOS) ist ein internationales Gericht, das auf dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen basiert.
Er wurde 1996 gegründet, nachdem die Grundlage im Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen bereits 1982 beschlossen worden war. Ziel des Gerichtshofs ist es, Streitigkeiten zwischen Staaten über das Meer friedlich zu lösen, beispielsweise über Seegrenzen, Fischereirechte, den Schutz der Meere oder die Nutzung von Meeresressourcen.

Am Gerichtshof arbeiten 21 unabhängige Richterinnen und Richter aus verschiedenen Ländern. Eine besondere Regel besagt, dass sie in ihrem Heimatland nicht als Richterinnen und Richter arbeiten dürfen. Sie sollen direkt nach ihrem Studium anfangen, damit sie neutral bleiben und nicht beeinflusst werden können. Unterstützt werden sie von juristischen Beratern, Übersetzern, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Verwaltungsangestellten. Die Arbeitssprachen sind Englisch und Französisch. Als der Internationale Seegerichtshof eröffnet wurde, gab es übrigens viele Beschwerden von Menschen in der Stadt, weil die Stadt 63 Millionen Euro investiert hatte. Viele fanden das zu teuer, aber ich sehe das als eine sehr gute Investition, da hier wirklich etwas bewegt wird und wichtige Arbeit geleistet wird.

Wichtig zu wissen ist auch: Es gibt weltweit nur drei Seegerichtshöfe und Hamburg ist einer davon. Darauf können wir wirklich stolz sein, dass wir so etwas in Deutschland haben, und das auch noch in Hamburg. Da mich das Thema sehr interessiert, habe ich dem Gerichtshof eine E-Mail geschrieben und tatsächlich eine Antwort erhalten! Zusammen mit einigen Mitschülerinnen und Mitschülern, die sich ebenfalls dafür interessieren, bin ich am 11. Dezember mit Frau Drewes, unserer Abteilungsleiterin, hingefahren. Wir wurden von Frau Ritter sehr herzlich empfangen. Sie hat uns alles gezeigt und erklärt, wie der Gerichtshof entstanden ist und wofür er genau da ist. Wir durften uns auch den Gerichtssaal anschauen, in dem die Prozesse stattfinden.

Ich finde das war eine sehr tolle Erfahrung, die ich noch einmal machen würde.

Bericht von Aya (12a)

Jugend jazzt

Collage mit Bildern zur Veranstaltung, Jugendliche machen Musik© 2

Am 18. November 2025 waren der Musikkurs und der Bandkurs unserer Oberstufe, gemeinsam mit Herrn Michalsky, zu Gast in der Jazz Hall Hamburg und konnten der Preisverleihung des Wettbewerbs Jugend jazzt beiwohnen.

Collage mit Bildern zur Veranstaltung, Jugendliche machen Musik

Beim Landeswettbewerb „Jugend jazzt“, der vom Landesmusikrat in Zusammenarbeit mit der Bundesbegegnung des Deutschen Musikrates ausgerichtet wird, trifft sich jährlich der talentierte Jazznachwuchs Deutschlands. Junge Musikerinnen und Musiker präsentieren dort mit ihren Jazzensembles oder als Teil großer Bigbands ihr Können vor Jury und Publikum. Viele unserer Lernenden zeigen sich nachhaltig beeindruckt und äußerten eine deutlich gesteigerte Motivation, ihre musikalischen Fähigkeiten in unserem Chor, in der Band oder im Musikkurs weiter auszubauen.